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Techniken zum Stromsparen bei Notebooks – Ein Überblick

15.05.2008, 00:47:56 - [Computer und Technik] - Lukas Brausch
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Das Notebook spielt heute eine immer größer werdende Rolle in der alltäglichen Nutzung technischer Hilfsmittel. Seit einigen Monaten gar hat die Notebook-Sparte » mehr Verkäufe vorzuweisen als die stationären Desktop-Sparte. Mit dem Aufkommen der Notebooks war es deshalb auch an der Zeit Techniken zu entwickeln, die es ermöglichen möglichst lange vollkommen ohne Zugriff auf das Stromnetz mobil zu bleiben. Dieser Artikel soll einen kurzen Überblick auf die heute gängigen Techniken geben.

Heute werden in Notebooks vor allem Prozessoren der Firmen » Intel und » AMD eingesetzt, die mit den unterschiedlichsten Bezeichnungen mit Funktionen zum Energiesparen bestückt sind.
AMD wirbt mit den Techniken Cool&Quiet, PowerNow! und Enhanced PowerNow!, wohingegen Intel vorwiegend SpeedStep einsetzt. Doch was hat es mit all' diesen Bezeichnungen auf sich?

PowerNow! kommt bei den Prozessortypen K6, Mobile Duron, Mobile Athlon 4 und Athlon XP-M von AMD zum Einsatz. Kernspannung und Taktrate des Prozessors werden hierbei stets an die aktuelle Anforderungen seitens des Benutzers angepasst, wodurch sich sich Stromverbrauch und die Wärmeentwicklung des Prozessors merklich reduzieren sollen. Sobald mehr Leistung benötigt wird, wird die CPU wieder höher getaktet.
Cool&Quiet von AMD kommt in den Prozessortypen Phenom, (Mobile) Athlon 64, Athlon 64 FX, Athlon 64 X2, (Mobile) Sempron, Opteron und Turion 64 zum Einsatz und ist somit nicht lediglich auf Notebookprozessoren beschränkt, sondern findet auch in Desktop-Prozessoren Verwendung. Diese Technik stellt eine Weiterentwicklung von PowerNow! und Enhanced PowerNow! dar und soll diese in Zukunft nach Möglichkeit vollständig ablösen. Auch bei dieser Technik werden Arbeitstakt Kernspannung und der Taktmultiplikator der CPU während des Betriebs verringert. Das Besondere hierbei im Vergleich zu vorangegangenen Techniken ist die dynamisch Regulation, die in bis zu 32 Stufen erfolgen kann.

Ähnliche Wege geht Intel mit seiner eigenen Technologie namens SpeedStep. Speedstep wurde ursprünglich entwickelt um die Akkulaufzeit von Notebooks durch effektives Stromsparen zu verlängern. So soll die CPU in Kombination mit entsprechenden Treibern erkennen können ob das Notebook an eine Steckdose angeschlossen ist oder nicht. Ist dies nicht der Fall, so wird die Taktfrequenz und die Kernspannung des Chips verringert. SpeedStep wurde im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt und kann aktuell mit entsprechenden Treibern gar andere Komponenten, wie das Display oder die Größe des » Caches der CPU steuern. Mittlerweile hat auch diese Technik Einzug in Desktop-Prozessoren gefunden.

Fast alle der heute erhältlichen Notebooks greifen in irgend einer Form auf eine der vorgestellten Techniken zur Steuerung des Energieverbrauchs von Prozessoren zurück. Doch noch lange nicht sind alle Möglichkeiten zur Steigerung der Effizienz ausgereizt. Viel Spielraum bietet sich nach wie vor in der Regulation der Häufigkeit von Zugriffen auf die Festplatte oder der Helligkeit des Displays. Relativ viel Energie wird zudem auch für indirekte Verbraucher, wie zum Beispiel eine externe USB-Festplatte oder USB-Maus verbraucht, weswegen sich auch in diesem Bereich viele Ansätze zum Stromsparen aufzeigen.


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