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Fangen spielen mit Walfängern

15.02.2007, 16:56:11 - [Anjas Meckerecke] - Oliver Wieland
Lizenz: Artikelart: Satire-Artikel

Das technisch am weitest fortgeschrittene Land der Erde, Japan, ist bekanntlich auch eines der geistig am wenigsten fortgeschrittenen Länder der Welt. Aber so ist das mit der Technik. Hat man sie, braucht man die Denkmurmel nicht mehr, das Denken übernimmt der Computer.

Ein gutes Beispiel für überragende Intelligenz zeigt das Beispiel Walfang der Japaner. Zwar halten sich die Japaner offiziell an das Walfangabkommen, umgehen es aber mehr oder weniger geschickt. Im Namen der Wissenschaft werden weiterhin tausende Wale abgeschlachtet um den Sushisüchtlern weiterhin etwas „G´schmackiges“ bieten zu können.

Einerseits verständlich, denn soviel Fisch kann nicht mehr gesund sein fürs Hirn, wie die Realität nur zu oft zeigt. Da muss natürlich ab und an auch mal ein Säugetier in den Bauch. Nur ob der Durchschnittsjapaner überhaupt zwischen Fisch und Säugetier unterscheiden kann bleibt fraglich. Schließlich schwimmt beides doch im Meer, also gehört es auf den Tisch. Außerdem kann man mit dem Wal ganz viele lustige Sachen machen, die ganz viel Spaß machen. Z.b. öffentlich ausweiden und dem Bürger zeigen, was ECHTER Gestank ist.

Leider schaut die Welt nur zu. Aber nicht alle, Gott sei Dank nicht alle. Es gibt zahlreiche „Radikale“ Umweltschutzorganisationen, die den Finger nicht im Hintern haben und etwas tun statt nur zu reden und zu reden und mit dem Finger Richtung Japan wackeln.

Eine schöne News erreichte mich heute, in der beschrieben wird, dass (rein zufällig natürlich) ein Schiff der Organisation „Sea Shepherd“ mit einem japanischen Walfänger zusammengestoßen ist. Und das gleich ZWEImal. Ups! So ein Zufall *g*

Das Walfangschiff wurde dabei beschädigt und musste einen Notruf absetzen. Das Schiff, dass durch einen tragischen Zufall gegen den sicherlich bösartig im Nebel lauernden Walfänger auflief, war die Farley Mowat, ein Forschungsschiff der „Sea Shepherd“-Organisation. Es selber erlitt nur leichten Schaden. Das Kapitän war sicherlich sehr übermüdet ob der langen Fahrt hinunter nach Neuseeland, da muss man ihn nachsehen, dass er im Eifer des Gefechtes zufällig auf Kollisionskurs mit einem Walfänger geht. Ist ja verständlich, der Arme hat sicherlich sehr viel Stress täglich und sein Job ist hart und seine Kinder wollen was zu Weihnachten (am besten natürlich ein Stück Walfangschiff).

Sicherlich wird es herbe Proteste aus Sushiland geben und Klagen und überhaupt. Doch wirklich ändern wird das nichts, das Schiff wird (hoffentlich) auch weiterhin besoffen über die Meere schippern und ganz zufällig Walfänger zweimal rammen.

Vor der Kollision bot die Organisation „Sea Shepherd“ 25.000 Euro für den Aufenthaltsort eines Walfängers.

Autor: Anja Kolwicz

Weiterführende Links zum Thema

» Organisation Seashepherd


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