Walfang, Sea Shepherd, japanische Walfangflotte, Walfänger

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Walfänger verlieren beim Auswärtsspiel 0:1

15.02.2007, 17:09:37 - [Anjas Meckerecke] - Oliver Wieland
Lizenz: Artikelart: Satire-Artikel

Das Fangen-Spielen mit den Walfängern geht weiter und wie der oberste Seehirte, Watson, bekundete werde auch weiterhin das Rammen als Alternative in Betracht gezogen. Diese Aussage hat er nun jedoch klugerweise offiziell zurückgezogen. Es reicht ja auch, wenn er es tut, er muss nicht darüber reden ;)

Das zuvor mit einem Walfänger kollidierte Schiff, die "Farley Mowat" ist mit einem Rammbock ausgestattet, der die Walfänger so stark beschädigen könne, dass sie zum Anlaufen eines Hafens gezwungen würden.

Dummerweise hat nun die Australische Regierung den Walfängern für diese Saison verboten deren Häfen anzulaufen!

Héhé.

Ach Gottchen wie schade für die armen Walfänger. Da müssen sie doch glatt den wochenlangen Weg zurück nach Japan schippern mit einer flügellahmen Ente. Entsetzlich schade... und es ist ja soooo kalt da unten im Eismeer und die ganzen Wale, die grinsend das Schiff begleiten und ab und an neben dem Schiff springen und die Zunge zeigen, sind natürlich eine derbe Schlappe für die Sushifresser.

Dummerweise ist auf genau dem zuvor gerammten Schiff mittlerweile ein Feuer ausgebrochen und das Schiff droht mehrere tausend Tonnen Öl und Chemikalien zu verlieren, was eine sehr große ökologische Katastrophe für das Polarmeer wäre. Ein Schelm, wer jetzt denkt, dass dieser neuerliche Unfall auf dem Walfänger von der Kollision herrührt, ein noch größerer Schelm, wer denkt, dass die Shushibirnen das Feuer selber gelegt haben um von der Versicherung den Schaden abgedeckt zu bekommen, der ihnen durch den Ausfall des Walfangs entstanden ist. Schließlich hat man eine gute Ausrede, denn eine neo-ökoterroristische Gruppe mit dem Ziel das japanische Kaiserreich in die Steinzeit zurückzubomben hat böserweise genau dieses Schiff ja 2 Tage zuvor gerammt.

Tja, so ist das leider, wer sich aufs Eis begibt und keine Spikes unter den Sohlen hat, darf sich nicht wundern, wenn er ganz feste auf die Schnauze fällt. Und Eis gibt es in den Walfanggründen genügend.

Fazit: Bleibt in Japan ihr Shushiköppe und zieht euch lieber eine Schulmädchenuniform an und geht auf die Straße als in der Antarktis Jagd auf Dinge zu machen, die euch nichts angehn!

Dummerwiese ist dem Seehirtenshiff nun der Treibstoff ausgegangen und es muss zurück zum Hafen um zu bunkern, doch ho! Greenpeace ist schon da und springt ein für die tapferen Recken!

Lustigerweise eilt nun das Greenpeace-Shiff dem brennenden Walfänger zur Hilfe. Welch Schmach, welch Schmach, die Schmach nimmt kein Ende für Japan...

Die Begegnung Walfänger-Seashepherd endet nach der ersten Halbzeit 0:1.
Und während sich die Walfänger angeschlagen in ihren eigenen Strafraum zurückziehen, kann sich die Mannschaft der Seehirten ausruhen und von der Bank kommt eine frische Greenpeace-Elf aufs Feld.

Ha, so macht Fußball Spaß! Öhm... ach ja, es geht ja um Wale...

Go! Seashepherd, Go!

Autor: Anja Kolwicz

Weiterführende Links zum Thema

» Organisation Seashepherd


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