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20.02.2007, 10:44:32 - [Anjas Meckerecke] - Anja Kolwicz Lizenz: 
Die Permanentverweigerer des Kyoto-Protokolls, Australien haben einen „sensationellen“ Schritt in Richtung CO2-Verringerung unternommen. Sie wollen binnen 3 Jahren die Verwendung von normalen Glühbirnen verbieten. Stattdessen sollen nur noch Neonröhren und Energiesparlampen eingesetzt werden dürfen.
Mit diesem Plan wollen die „Ausis“ ihre Dreckschleudern rechtfertigen, ihre Kohlekraftwerke, die jährlich Millionen von Tonnen C02 in die Luft blasen. Wenn die Welt ihrem Beispiel folgt und weltweit normale Glühbirnen „bannt“, wäre weit mehr CO2 eingespart als Australien in die Luft pumpt, so der australische Ministerpräsident Howard.
Ja wie lächerlich ist das denn? Die eigene Verantwortung auf die Welt abschieben? Das ist ein Hohn, der seinesgleichen sucht.
Ministerpräsident John Howard erklärte, dass der Plan allen Australiern ermögliche, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Klar, der Bürger soll die Kohlen aus dem Feuer holen, weil die Industrie dazu nicht fähig ist, bzw, einen großen Haufen auf Klimaschutz setzt. Mit Spitze drauf und sieben Ringeln...
Die Australische Wirtschaft basiert zum Gutteil auf Kohleverstromung und Kohleabbau und würde durch das Unterzeichnen des Kyoto-Protokolles drastische Einbußen erleiden. Na und? Wen interessiert das in einem Land, das so viel Sonne hat, dass es den gesamten Kontinent mit Solarstrom versorgen könnte? Aber stattdessen wird lieber weiterhin der Erde die Kohle entrissen und verheizt (ist ja auch so kalt in Downunder).
Wieder einmal ein schönes Beispiel dafür, was Kapitalismus aus dem Menschen macht – Dumme Marionetten, Sklaven des schnöden Mammons.
Bravo Australien, ihr seid ein wirklich tolles Beispiel für den Rest der Welt...
Autor: Anja Kolwicz
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