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Kraftstoff sparen durch eine ökologische Fahrweise

30.03.2007, 11:56:36 - [Umwelt] - Lukas Brausch
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Dass Klimaschutz keinesfalls » reine Bürgersache ist, sollte jedem klar sein, da die Schadstoffe, welche von einzelnen Privatpersonen in die Umwelt abgegeben werden im Vergleich zu denen der Großindustrie sehr gering sind.
Doch selbst mit diesem Hintergrundwissen kann es nur im Interesse für jeden Einzelnen sein die Abgabe von sogenannten „Treibhausgasen“ in die Umwelt so gut wie möglich zu vermeiden bzw. zu verringern, da dadurch auf Dauer auch der eigene Geldbeutel erheblich geschont werden dürfte.
Ein Jeder, der ein mit fossilen Brennstoffen betriebenes Auto besitzt kann zum Beispiel durch eine ökologische Fahrweise mit erheblichen Einsparungen im Alltag rechnen.

Mit einer ökologischen und dem alltäglichen Stadtverkehr angepassten Fahrweise lassen sich bei handelsüblichen Mittelklasse Autos bis zu 20 % des Kraftstoffverbrauchs einsparen.
Umweltbewusstes Fahren beginnt bereits bei der Fahrzeugswahl, da heute oftmals bereits sehr sparsame Modelle bzw. solche mit einem » hybriden Motor zu finden sind, welche beim Kauf unbedingt bevorzugt werden sollten.
Bereits vor der Fahrt kann das Auto danach auf unnötiges Gewicht hin überprüft werden, das umgehend entfernt werden sollte. Dazu zählen zum Beispiel der Gepäckträger auf dem Autodach, der unbeladen fast einen ganzen Liter und beladen bis zu 4 Liter auf 100 Kilometer Fahrstrecke zusätzlich verbrauchen kann.
Zusätzlich sollte in regelmäßigen Abständen der Luftdruck der Reifen überprüft und gegebenenfalls angepasst werden, da ein zu geringer Druck den Reifen breiter und weniger „griffig“ werden lässt, was wiederum zu höherem Kraftstoffverbrauch führt.
Ein regelmäßiges anpassen des Reifendrucks an die momentenen Bedingungen mag zwar nervenaufreibend sein, bringt aber enorme Einsparungen mit sich.
Im Verkehr selbst ist es wichtig eine möglichst flüssige Fahrweise, ohne allzu häufiges Bremsen und daraus resultierendes erneutes Anfahren zu hegen. Das kann auch einmal bedeuten langsamer zu fahren als eigentlich erlaubt, gehört aber zu einer vorausschauenden Fahrweise ebenso dazu, wie unnötiges Beschleunigen vor einer roten Ampel zu vermeiden um langsam auf eben diese zu rollen zu können oder einen großen Sicherheitsabstand zum Vordermann einzuhalten.
Sehr wichtig im Alltag ist es auch den Motor so „niedertourig“ wie möglich laufen zu lassen, was zum Beispiel das frühe Schalten in den nächsthöheren Gang impliziert.
Fährt man stetig mit ungefähr 2000 Umdrehungen pro Minute ist das wesentlich effizienter, als ständig zwischen sehr kleinen und relativ großen Drehzahlen zu schwanken.
Ein rechtzeitiges Schalten vom dritten in den vierten Gang kann so auf 100 Kilometer rund 3,5 Liter Kraftstoff einsparen.
Ein oft unterschätzter aber dennoch sehr gewichtiger Faktor sind zusätzliche Ausstattungen, wie Klimaanlage, Standheizung und Ähnliches, die oft benutzt aber selten wirklich gebraucht werden.
Noch besser als umweltschonend ist es hingegen gar nicht zu fahren, was bei kurzen Strecken unter 2 Kilometer je nach Zeitplan eine echte Alternative sein kann, welche sowohl der Umwelt, als auch der Fitness und dem Geldbeutel des Verbrauches zugute kommt.
Zu guter Letzt sei auch noch geschrieben, dass sich besonders in der Ferienzeit oder verkehrsstarken Tageszeiten oftmals lange Staus bilden. Hier wirkt das vollständige Abschalten des Motors bei mehr als einer voraussichtlichen Standzeit von einer Minute wahre Wunder.

Eine effizientere Fahrweise schont langfristig zwar den Geldbeutel und belastet die Umwelt wesentlich weniger, sollte aber nicht darüber hinweg täuschen, dass auch alternative Antriebsarten und Hybridmotoren bereits heute ohne weitere Komplikationen einsetzbar sind.
Wägt man also die Antriebsart der fossilen Energien mit regenerativen Energieträgern ab, so ist letzteren aus ökologischer Sicht in jedem Fall der Vorzug zu geben.



Autor: Lukas Brausch
Quellen: /


Weiterführende Links zum Thema


» Informationsbroschüre des Landes Baden-Württemberg
» Homepage des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes zum Thema


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