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20.04.2007, 14:14:15 - [Medizin] - Lukas Brausch Lizenz: 
Forscher der Universitätsklinik in Ulm haben ein Peptid im Blut des Menschen entdeckt, welches dafür verantwortlich sein soll HI-Viren darin zu hindern an die Rezeptoren der Körperzellen zu binden.
Virus-Inhibitorische-Peptid (VIRIP) ist laut Aussagen der Forscher ein Hemmstoff, der vom eigenen Blut gebildet wird und sehr viel Potential für die zukünftige Bekämpfung von HIV bietet.
Besonders Patienten, die bereits an einer Therapie gegen AIDS teilnehmen und deren HI-Viren gegen verschiedene Formen von Medikamenten Resistenzen entwickelt haben, könnten von VIRIP profitieren.
Entdeckt wurde, dass ein Teilstück eines bekannten Blutproteins eine bestimmte Funktion des Hüllproteins gp41 von HIV blockiert, welches von den Viren benötigt wird um in menschliche Zellen einzudringen. VIRIP konnte bei bestimmten Experimenten selbst HI-Erreger stoppen, die gegen andere Virenhemmer resistent waren.
Autor: Lukas Brausch
Quelle: Cell
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