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Programmieren mit Java – Teil 1

30.04.2007, 02:45:22 - [Computer und Technik] - Lukas Brausch
Lizenz: Artikelart: Copyright-geschützter Artikel

Die Programmiersprache » Java der Firma » SUN hat sich in den Jahren seit ihrer Entwicklung einer stetig steigenden Anhängerschaft erfreuen können.
Nicht zuletzt durch die Offenlegung weiter Teile des Quelltextes hat sich die Umgebung erneut ins Gespräch gebracht. Um einige Aspekte objektorientierter Entwicklung und insbesondere von Java selbst aufzuzeigen soll dieser mehrteilige Workshop in unregelmäßigen Abständen von den Grundzügen bis zu fortgeschrittener und grafischer Entwicklung hin ein Leitfaden für Neueinsteiger in die wunderbare Java Welt werden. Programmierkenntnisse sind hierzu nicht vonnöten.

Um mit Java programmieren zu können ist es zunächst einmal wichtig die Zusammenhänge zu verstehen wie der Quelltext interpretiert und verarbeitet wird.
Hierfür wird oft eine Entwicklungsumgebung, oder kurz IDE (englisch:integrated development environment) eingesetzt, welche den geschriebenen Quelltext (also das, was anhand einer gegebenen Syntax dem Computer vermittelt wird) in sogenannten » Bytecode übersetzt.
Für den Anfang reicht jedoch auch ein ganz normaler Editor aus, der Java-Dateien speichern kann.
Dem Bytecode ist es zu verdanken, dass Java nahezu unabhängig vom jeweils eingesetzten Betriebssystem funktioniert und Programme somit nicht mehrfach für jede Plattform einzeln geschrieben werden müssen.
Dieser Bytecode wird nach seiner Erzeugung durch die JVM (Java Virtuell Machine) interpretiert und mündet in ein, durch den Benutzer ausführbares, Programm.

Auf eine bestimmte Umgebung in allen Einzelheiten einzugehen scheint ob der schieren Masse der zur Verfügung stehenden Editoren bzw. IDEs unmöglich, soll aber auch nicht Ziel dieses Workshops sein.
Für professionelle Entwicklung haben sich zum Beispiel die IDEs » Eclipse und » NetBeans bewährt, welche unter freien Lizenzen freigegeben und zum kostenlosen Download bereitgestellt wurden.
Sind nun alle nötigen Werkzeuge zum Entwickeln mit Java beisammen, ist es an der Zeit sich Gedanken darüber zu machen, was mit Java eigentlich möglich ist und was nicht.
Generell gilt auch heute immer noch, dass nicht sehr rechenintensive Programme oder kleinere Projekte nicht mit Java programmiert werden sollten, obgleich es hier natürlich auch Ausnahmen gibt.
Das liegt zum Einen in der recht großen Behäbigkeit und zum Anderen in dem Ressourcen – und Speicherhunger der Java-Plattform begründet.
Auch beim Ansprechen der » USB Schnittstelle ist Java nur bedingt geeignet, da hier keine native Lösung von SUN selbst, sondern lediglich externe Erweiterungen existieren, welche nicht immer einsteigerfreundlich und leicht anwendbar sind.
Doch abgesehen davon handelt es sich bei Java um eine portable und klar strukturierte Sprache, deren Einsatzzweck längst nicht mehr nur auf betriebssystemunabhängige Software beschränkt ist, sondern inzwischen auch im Bereich von Mobiltelefonen, Webentwicklung und eingebetteten Systemen eine Heimat gefunden hat.

Nachdem nun grundlegende Begriffe geklärt und ein grobes Verständnis für die Zusammenhänge bei Java vorhanden sein sollte werden wir das Wissen im nächsten Teil dieses Workshops vertiefen und endlich damit beginnen die Syntax zu ergründen und eigene Programme zu schreiben.


Autor: Lukas Brausch
Quellen: /



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