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09.05.2007, 15:01:02 - [Allgemeine Artikel] - Lukas Brausch Lizenz: 
Die Geschichte der Musik von der Antike bis in die Neuzeit ist eine Geschichte, die sich nur noch anhand alter Dokumente zurückverfolgen lässt.
Nichtsdestotrotz verstand es der Mensch schon vor Jahrtausenden neben der rein funktionalen Kommunikation auch die Kunst des Singens zu üben.
Erst in der Antike bekam diese instrumentale Begleitung, was Thema des folgenden Artikels sein soll.
Die Antike (1200 vor Christus bis 500 nach Christus), besonders im römischen Reich und Griechenland sah bereits den Einsatz verschiedener Instrumente, wie » Kithara, » Lyra, Harfe, Flöte, Trompete oder diverse Schlaginstrumente.
Funde aus der Frühzeit der menschlichen Geschichte belegen, dass dies nicht die ersten Hilfsmittel waren, die der homo sapiens dazu benutze um Melodien erklingen zu lassen.
Doch die bisher ältesten, bekannten Aufzeichnungen über Instrumente jeglicher Natur lassen sich klar zurück auf die Antike datieren. Damals wurde die Notation der Musik auch lediglich durch griechische Buchstaben über dem jeweiligen Liedtext realisiert.
Zu dieser Zeit kam wohl auch zum ersten Mal die sogenannte Heterophonie auf, welche zwei oder mehr Stimmen in ähnlicher Form erklingen lässt.
Das Mittelalter wurde bis weit ins 11 Jahrhundert fast ausschließlich von geistlicher Musik dominiert, was sich durch den mittlerweile berühmten » Gregorianischen Choral zeigen lässt. Diese beinhaltete einstimmige, geistliche Lieder zu Ehren Gottes, die ausschließlich in lateinischer Sprache gesungen wurden.
Mit dessen Verbreitung entwickelte der Mönch und Musikliebhaber Guido von Arezzo auch erstmals die Notation der » Neumen, die ein dauerhaftes konservieren der Musik auf Papier möglich machen sollten.
Erst um das Jahr 1320 konnte sich die Mensuralnotation langsam durchsetzen, die erstmals auch solche Zeichen einsetzt, wie wir sie heute kennen.
Neben neuen, innovativeren Notenschriften waren auch bald neue Instrumente, wie die » Orgel, die » Fiedel, die » Laute oder die » Drehleier (Lverstärkt vorzufinden.
Diese wurden nach und nach auch von einfacheren Leuten verstärkt genutzt um Lieder zu dichten, die einen starken Bezug zu weltlichen bzw. politischen Themen erkennen ließen.
Waren musizierende Bürger zunächst lediglich in adeligen Ständen anzutreffen, so entwickelte sich im Laufe der Zeit Musik mehr und mehr zu einem Allgemeingut. In Zünften organisierte Meistersinger lösten alsbald schon die Minnesänger ab und kamen vorwiegend gänzlich ohne instrumentale Begleitung aus.
Nun waren die Grundlagen gelegt für die großen Gattungen der Musik, die bis heute als Renaissance, Barock, Klassik und Romantik bekannt sind.
Mit diesen gingen auch weitere musikalische Gattungen, wie die Sinfonie, die Oper, das Streichquartett, die Operette oder der beliebte Tanz Walzer einher.
Bis zum heutigen Tag gelang es auch den alteingesessenen Instrumenten stets präsent zu bleiben, obgleich einige durch elektronische Verstärkung neue Möglichkeiten der Klangentfaltung erhielten.
Autor: Lukas Brausch
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