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22.06.2007, 13:58:12 - [Weltraum] - Lukas Brausch Lizenz: 
Obwohl schon lange ein hitzig diskutiertes Thema unter Physikern stehen schwarze Löcher nun erneut in der Diskussion. Amerikanische Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass es eben selbige gar nicht gibt, sondern lediglich die Existenz einer Zwischenstufe zwischen Stern und schwarzem Loch nachzuweisen sei.
Der » Ereignishorizont, auf dessen Eigenschaften sich viele Forschungen zum Thema beziehen ist den Studien der Forscher zufolge gar nicht existent.
Die Physiker gingen daraufhin dem Problem auf den Grund, dass jedes Mal, wenn Materie oder Licht hinter dem Ereingishorizont verschwindet, Information verloren geht. Genau das verbieten jedoch die Gesetze der » Quantenmechanik. Dieses Problem konnte bisher durch die hypothetische » Hawking-Strahlung erklärt werden.
Nach den neuen Überlegungen kann ein Ereignishorizont aber gar nicht erst entstehen, da bei dem Kollaps eines Sternes nach neusten Studien eine Hawking-Strahlung ähnliche Strahlung ausgesandt wird, in der die Information enthalten ist, die bei der Entstehung eines Schwarzen Loches verloren gehen würde. Dadurch werde aber so viel Energie freigesetzt, dass die Materie des kollabierenden Sterns sich nicht genug verdichtet, um zu einem Schwarzen Loch zu werden. Demnach gäbe es lediglich "schwarze Sterne", die sich ähnliche wie schwarze Löcher verhalten aber nicht äquivalent zu diesen sind.
Autor: Lukas Brausch
Quelle: New Scientist
Weiterführende Links zum Thema
» Presseinformationen (englisch)
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