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Gute Spermien, böse Spermien
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12.07.2007, 00:58:42 - [Medizin] - Lukas Brausch Lizenz: 
Nicht alle Spermien sind gleich. Einige enthalten Abnormalitäten im Bezug auf die Anzahl ihrer Chromosomen, was zu Missbildungen oder Behinderungen führen kann. Suüdkoreanische Forscher haben nun eine Methode entwickelt um diese Spermien von normalen Spermien im Ejakulut zu unterscheiden.
Die Wissenschaftler von der Chung-Ang-Universität in Gyeonggi-Do untersuchten über 16.000 Spermien von drei fruchtbaren Männern und sechs Männern mit reduzierter Spermienzahl. Bei Männern mit einer normalen Spermienproduktion haben etwa zehn Prozent der Keimzellen eine unnatürliche Anzahl an Chromosomen. Üblicherweise "verlieren" diese jedoch das Rennen um die Eizelle.
Da eben jenes jedoch bei der künstlichen Befruchtung vollkommen übergangen wird, kann die nun vorgestellte Methode eine enorme Verbesserung bei der Reduzierungen von Fehlbildungen bringen. Die Spermien nehmen bei disem Verfahren in einer besonderen Lösung Wasser und andere Flüssigkeiten auf und schwellen deshalb an. Dabei unterscheiden sich die Keimzellen mit normaler Chromosomenzahl in ihrer Form deutlich von denen mit unnormalen Chromosomenzahlen. Dadurch fällt es wesentlich leichter bereits vor der (künstlichen) Befruchtung selektive Maßnahmen zu treffen.
Autor: Lukas Brausch
Quelle: News Scientist
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