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P2P für IPTV

27.11.2007, 15:10:09 - [Computer und Technik] - Lukas Brausch
Lizenz: Artikelart: Freier Artikel

Lange Zeit ist die Übertragungstechnik P2P für Datenpakete hauptsächlich mit der Verbreitung illegaler Inhalte assoziiert worden und hat sich so einen zweifelhaften Ruf eingehandelt. Dass das Prinzip des simultanen Verteilens zwischen mehreren gleichberechtigten "Peers" jedoch auch noch ganz andere Möglichkeiten und Chancen für die Zukunft bietet möchte das Projekt » Miro zeigen.

Am 13.November 2007 wurde offiziell die Freigabe der Version 1.0 des » freien Medienspielers Miro bekannt gegeben. Anders als bisherige Player hat Miro es sich zum Ziel gesetzt eine Software zu entwickeln, die mittels offener Strukturen und demokratischer Prinzipien übliche Massenmedien ersetzen und den Benutzern so zu mehr medialer Selbstbestimmung verhelfen soll.
Um dies zu gewährleisten wird nicht auf einen zentralen Server gesetzt, von welchem das Internet-Fernsehen heruntergeladen werden kann. Vielmehr wird jeder einzelne Teilnehmer zu einem "Peer" des Netzwerkes. Jeder ist somit in der Lage Videos aus dem Netz zu beziehen und diese gleichzeitig auch wieder der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen und bei Bedarf anderen Benutzern hochzuladen.

Miro setzt primär auf offene Pakete, wie zum Beispiel das Bittorrent Protokoll zur Verteilung oder das Ogg-Format zum Abspielen der Videos. » Digitale Rechteverwaltung soll hierbei auf den mehr als 2500 Kanälen gar nicht zum Einsatz kommen.
Die Software steht für Windows, Mac und GNU/Linux zur Verfügung und kann kostenlos von der Projektseite bezogen werden.


Autor: Lukas Brausch
Quelle: Miro Project



Weiterführende Links zum Thema

» Presseinformationen (englisch)



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